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Interview mit CEO André Bischofberger über TA

Im Job oder privat – unser Leben steckt voller Herausforderungen und unerwarteter Situatonen. Mit denen gut umzugehen und mit anderen darüber sprechen zu können, macht das Leben einfacher. Wir können uns meistens nicht aussuchen, mit wem wir das nächste Projekt stemmen, mit wem wir zusammen arbeiten, an welchem Auftrag oder für wen. Und manchmal menschelt es eben. Wie die Transaktionsanlyse da gute Unterstützung leistet, darüber spreche ich hier mit CEO André Bischofberger.

Was tun, wenn es heiß her geht?

Manchmal bringt uns eine scheinbar harmlose Bemerkung "unter die Decke" - die Reaktion ist absehbar und nicht lustig. Wenn es mal stressig wird, tragen hitzige Wortgefechte auch nichts zum geschmeidigen Ablauf bei oder dazu, dass die Mitarbeitenden gerne zur Arbeit kommen . Gut, dass es so viele fundierte Methoden gibt, mal was Neues auszuprobieren. Zum Beispiel die TRANSAKTIONSANALYSE (TA) - ein abstrakter Begriff für eingängige Konzepte und gut verständliche Modelle. Eine überzeugende Philosophie, die dabei hilft, das was in uns vorgeht, besser zu verstehen, gut zu kommunizieren und Beziehungen zu gestalten.

Eine gemeinsame Sprache spechen

"Und, hilft die TA fürs gute Betriebsklima?", frage ich Andre Bischofberger, CEO des Sternenhofes in Basel. Er muss es wissen, denn im Sternenhof wird seit vielen Jahren in unterschiedlichen Formaten TA angewendet, um durch persönliches Wachstum auch das Miteinander im Alltag zu verbessern.

Bischofberger sagt dazu: "Wir haben uns schon vor Jahren für regelmäßige Weiterbildungen für ALLE Mitarbeitenden mit TA entschieden. Das ist ein Riesenprojekt, eine große Investition - und eine reiche Ernte: Wir sprechen über alle Hierarchien hinweg die gleiche Sprache, meistens..." Ein verschmitztes Grinsen folgt. "Wir sind eben unterwegs.... es klappt nicht immer alles, aber vieles. Das Beste an der TA ist, dass es viel Freude macht, mehr und mehr davon zu lernen und damit umzugehen."

André Bischofberger erzählt von verschiedenen Alltagssituationen und dass er zufrieden ist, ist unübersehbar.

"Probleme haben wir trotzdem, logisch. Nicht jede Führungskraft kann auf Anhieb ihre Rolle ausfüllen. Und nicht jeder erkennt die eigenen Grenzen - oder die der anderen. Wo Menschen so eng zusammenarbeiten wie z. B. bei uns in der Pflege, gibt es auch Missverständnisse und Reiberreien. Aber es fällt uns leichter, anzusprechen, wenn etwas nicht rund läuft. Mir scheint, dass die meisten besser verstehen, was gerade passiert, wenn es Unstimmigkeiten gibt. Das macht es leichter, darüber zu sprechen und Lösungen zu suchen. Immer wieder miteinander sprechen, mit der richtigen Haltung, das ist enorm wichtig", führt er aus. Und weiter: "Und wir lachen mehr, loben gerne und betonen die Sachen, die gut laufen."

Führen mit Transaktionsanalyse?

"Was nützt TA speziell den Führungskräften?" Bischofberger denkt einen Augenblick nach. "Da gäb es vieles zu sagen. Sie reflektieren sich und ihr Tun regelmäßig, sind miteinander in gutem Kontakt, sie lernen die Dynamiken von Teams und Psychospielen kennen; und vor allem unterstützt die TA sie dabei, immer wieder auch an der eigenen Haltung zu schaffen. Sich selbst und anderen gegenüber. Ich denke, das ist das wichtigste."

Bischofberger hat selbst eine mehrjährige transaktionsanalytische Weiterbildung absolviert. Mit Begeisterung.

Mal reinschnuppern in die Welt der TA? Dafür empfiehlt sich ein TA-Einsteigerkus.

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